Daemon von Daniel Suarez

Mathew Sobol, Gründer, Chef und genialer Programmierer von CyberStorm Entertainment, denkt, er wäre Gott – dabei ist er nur ein egomanisches, todkrankes Superhirn. Vor seinem Tod entwickelt er einen DAEMON, nämlich einen ’schlafenden Virus, der auf den Eintritt eines bestimmten Ereignisses wartet (in diesem Fall auf die Nachricht von Sobols Tod), um sich dann zu aktivieren und eine Kette von Ereignissen unglaublichen Ausmaßes in Gang zu setzen.

Ein rasanter Thriller, der mit viel Action versehen ist, das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und intelligent auf die Gefahren und Bedrohungen von zuviel Technik Abhängigkeit hinweist. Das Buch ist von einem Insider der IT Branche verfasst worden- und das merkt man. Es wimmelt nur so von Fachbegriffen, Hack-Vorgänge und technologisches Backgroundwissen werden immer mitgeliefert. Das mag für den Einen oder anderen etwas befremdlich sein, da einiges wirklich schwer zu verstehen ist, aber das tut der Handlung keinen Abbruch. Die Stellen sind leicht zu überlesen, bzw. zu überfliegen, und dürften vermutlich gerade für Kenner das eigentlich interessante an dem Buch sein.

Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

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