Weißer Fluch von Holly Black


Der 17-jährige Cassel Sharpe geht auf ein Internat, spinnt gern mit seinem Zimmerkameraden herum und schaut den Mädchen hinterher. Und doch ist er keinesfalls so normal wie die anderen Schüler. Wenn man aus einer Fluchwerker-Familie stammt, Betrügereien geradezu genetisch veranlagt sind und die Mutter wegen eben jener im Gefängnis sitzt, ist dies auch ziemlich schwierig. Auch wenn man als einziger der Familie in fluchtechnischen Dingen unbegabt ist.
Doch neben diesen eher banalen Angelegenheiten beschäftigt Cassel etwas ganz anderes:

„Hier ist die nackte Wahrheit: Mit vierzehn habe ich ein Mädchen getötet. Sie hieß Lila, sie war meine beste Freundin und ich habe sie geliebt. Trotzdem habe ich sie umgebracht.“

Warum Cassel das getan hat, weiß er nicht. Nur ist er sich ziemlich sicher, dass er es getan hat, denn ständig verfolgen ihn Albträume von jener Nacht, als er blutverschmiert über seiner geliebten Freundin stand. Und seit einiger Zeit sieht er nicht mehr nur in seinen Träumen eine weiße Katze, die genau wie Lila ein blaues und ein grünes Auge besitzt.
Als er wegen seines Schlafwandelns für eine Zeit lang aus dem Internat suspendiert wird und wieder intensiv mit seinem Großvater und seinen zwei älteren Brüdern zusammenlebt, werfen sich unweigerlich Fragen auf, die ihm aber niemand beantwortet. Zudem fehlen ihm einige Erinnerungen und seine Brüder kommen ihm immer seltsamer vor. Was wird hier vor ihm verheimlicht?

Von mir gibt es volle 10 Punkte.

Advertisements

Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond von Sarah Blakley-Cartwright

Jeden Monat wird das kleine Dorf Daggorhorn von einem Werwolf heimgesucht. Jeder im Dorf muss ist einmal dran und muss ein Tier zum Opfern bereitstellen. Als die Ziege der kleinen Valerie geopfert werden soll, will sie Sie retten. Sie schleicht sich Nachts aus dem Haus und durch den Wald zur Opferstätte. Plötzlich steht der große böse Wolf vor ihr, doch er verschont sie. Zehn Jahre später beim großen Ernten taucht plötzlich ihre Peter , früher ihr bester Freund, wieder auf. Das Opferritual gerät aus der Fassung und dies wird mit dem dem Tod von Valeries Schwester Lucie bestrafft. Aber die grauenvolle Mordserie hat gerade erst begonnen. Valerie muss sich schon bald fragen: hat Peter etwas damit zu tun? Rotkäppchen mal ganz anders. Red Ridding Hood ist das Buch zum gleichnamigen Film (Kinostart: April 2011). Valerie ist mir von der ersten Seite an sehr sympathisch gewesen. Sie ist ein sehr kluges und besorgtes Mädchen. Ihre Schwester Lucie ist für sie mehr als nur eine Schwester, sie ist ihre beste Freundin, der Mensche der sie am besten versteht. Lucies Tod wirft sie total aus der Bahn nur die Liebe zu Peter scheint sie aufrecht zu halten. Das einzige was mich ein bisschen gestört hat war das recht offene Ende, ich hoffe im Film wird es besser umgesetzt.

Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.