Weißer Fluch von Holly Black


Der 17-jährige Cassel Sharpe geht auf ein Internat, spinnt gern mit seinem Zimmerkameraden herum und schaut den Mädchen hinterher. Und doch ist er keinesfalls so normal wie die anderen Schüler. Wenn man aus einer Fluchwerker-Familie stammt, Betrügereien geradezu genetisch veranlagt sind und die Mutter wegen eben jener im Gefängnis sitzt, ist dies auch ziemlich schwierig. Auch wenn man als einziger der Familie in fluchtechnischen Dingen unbegabt ist.
Doch neben diesen eher banalen Angelegenheiten beschäftigt Cassel etwas ganz anderes:

„Hier ist die nackte Wahrheit: Mit vierzehn habe ich ein Mädchen getötet. Sie hieß Lila, sie war meine beste Freundin und ich habe sie geliebt. Trotzdem habe ich sie umgebracht.“

Warum Cassel das getan hat, weiß er nicht. Nur ist er sich ziemlich sicher, dass er es getan hat, denn ständig verfolgen ihn Albträume von jener Nacht, als er blutverschmiert über seiner geliebten Freundin stand. Und seit einiger Zeit sieht er nicht mehr nur in seinen Träumen eine weiße Katze, die genau wie Lila ein blaues und ein grünes Auge besitzt.
Als er wegen seines Schlafwandelns für eine Zeit lang aus dem Internat suspendiert wird und wieder intensiv mit seinem Großvater und seinen zwei älteren Brüdern zusammenlebt, werfen sich unweigerlich Fragen auf, die ihm aber niemand beantwortet. Zudem fehlen ihm einige Erinnerungen und seine Brüder kommen ihm immer seltsamer vor. Was wird hier vor ihm verheimlicht?

Von mir gibt es volle 10 Punkte.

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