Oksa Pollock – Die Unverhoffte von Anne Plichota & Cendrine Wolf

Oksa Pollock ist wenig begeistert aus ihrem geliebten Paris nach London ziehen zu müssen, aber ihr Vater kann sich in London endlich den Traum von einem eigenen Restaurant erfüllen. Widerwillig zieht Oksa zusammen mit ihrer Mutter, ihrem Vater und ihrer heiß und innig geliebten Großmutter nach London. Doch auch ihr bester Freund Gus kommt mit, denn seine Eltern haben sich ebenfalls entschlossen, ein neues Leben in London zu beginnen und Gus` Vater steigt mit in das Restaurantunternehmen ein.

Dennoch, das Leben ist nicht einfach – Oksa muss einen Rock tragen, weil die Schuluniform es vorsieht! Hallo, Schuluniformen?!?!?! Gus hingegen steht, laut Oksas Meinung seine Uniform viel besser. Zum Glück dürfen die beiden eine französische Schule besuchen, sodass die Umstellung nicht allzu hart ist, da dort der gesamte Unterricht, bis auf Englisch, auf Französisch abgehalten wird.

Am 1. Schultag wird bei einer Versammlung vor der ganzen Schule beschlossen, wer in welche Klasse gehen wird und Oksa und Gus haben Glück – sie sind in einer Klasse, alles scheint gut zu werden, zumal sie auch gleich Anschluss finden. Doch der Klassenlehrer Mr. McGraw scheint mehr über Oksa zu wissen, als sie erwartet hat. Als die einzelnen Schüler der Klasse sich vorstellen sollen passiert es – Oksa bricht zusammen. Sie geht nach Hause, um sich auszuruhen. Nach einem Bad entdeckt sie um ihren Bauchnabel herum einen großen, sternförmigen blauen Fleck. Da dieser unangenehm weh tut, geht sie zu Dragomira, ihrer exzentrischen Großmutter. Diese kann sie beruhigen und gibt ihr eine Salbe, denn Dragomira war in Paris eine bekannte Kräuterfrau und hat ihre Vorräte natürlich mit nach London genommen.

Doch nach und nach geschehen Veränderungen in Oksa, sie besitzt magische Fähigkeiten – und es kommt noch schlimmer. Ihre Großmutter offenbart ihr, dass sie die Erbin von Edefia ist und es ihre Bestimmung ist, dorthin zurück zu kehren und das Land vom Bösen zu befreien. An ihrer Seite stehen neben ihrer Großmutter auch die anderen Flüchtlinge aus Edefia – die „Rette sich wer kann“. Doch Oksa ist erst 13, wie soll sie damit umgehen? Zum Glück steht Gus ihr zur Seite und hilft ihr, sich in die neue Situation einzufinden. Doch auch das Böse ist ihr bereits auf den Fersen …

Was für eine wundervolle und fantastische Geschichte! Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd zu lesen und die Figuren wurden mit sehr viel Liebe in Szene gesetzt. Jede Figur weist seine Stärken und Schwächen klar auf und muss lernen, damit umzugehen. Dieses Buch habe ich nur sehr ungern aus der Hand gelegt, ich habe es an einem Tag durchgelesen, so sehr hatte es mich in seinen Bann gezogen.

Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

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