Elixir von Hilary Duff

„Im Traum und in der Liebe ist alles möglich“ , so beginnt der Roman des Multitalents Hilary Duff. Den Klappentext fand ich sehr ansprechend und so war
ich voller Vorfreude auf diesen Roman. Das Cover gefällt mir gut und die Verbindung der Schwertlinie zum Roman erfährt der Leser bereits auf Seite 9.
„Seufzend tastete ich nach dem silbernen Anhänger in Form einer Schwertlilie, …
Die oberen drei Blätter stehen für Vertrauen, Mut und Weisheit,
hatte mein Dad gesagt, als er mir die Kette an meinem fünften Geburtstag um den Hals gelegt hatte „Die ersten Seiten begannen sehr vielversprechend und sehr spannend. Teilweise verschafften mir die Zeilen sogar eine leichte Gänsehaut. Aber, was so toll
startete wurde nach einiger Zeit leider irgendwie langatmig, das liegt nicht einmal daran, dass nichts passiert, im Gegenteil… aber für mich fehlte oft
der Zusammenhang der Ereignisse. Hin und wieder nimmt der Roman wieder Fahrt auf, aber ein durchgängiges, gutes Tempo musste ich leider vermissen.
Zudem gibt es für mich einige Ungereimtheiten und zu wenige Erklärungen und Details. In der einen Minute grübele ich noch über den Grund der Erscheinung auf
den Fotos, und welche Art „Wesen“ es wohl sein mag, in der nächsten Sekunde, ohne wirkliche Erklärung oder Ausführung ist er plötzlich real.

Auch danach gibt es zwar Mutmaßungen und zum Ende hin auch die Antwort. Der Grund der „Erscheinung“ die Details werden aber eher nebensächlich erwähnt und
ich kann jetzt am Ende des Buches immer noch nicht sagen, ob es Fakt ist. Allgemein ist die Geschichte irgendwie nicht ganz rund. Um nicht zu spoilern kann
ich hier leider keine detaillierten Beispiele nennen, aber die Entwicklung der Ereignisse ist häufig sehr abrupt und hektisch und macht die Story damit für
mich nicht wirklich realistisch oder nachvollziehbar. Ich weiss gar nicht, wie ich das richtig erklären soll 🙂 ich möchte einfach nur nichts verraten…
Die Idee hinter der Geschichte ist toll und hat mir wirklich gut gefallen. Die Vorstellung von „Seelenverwandschaften“ mag ich ohnehin sehr gerne und dies
in Kombination mit der Jagd nach einem mysteriösen Elixir und einem verschwundenen Vater … wirklich gut.

Die Charaktere sind grundsätzlich recht gut gelungen, aber auch hier gibt es für mich zu viel unverständliches, zu wenige Details und zu schnelle
Entwicklungen der Personen. Besonders hervorheben kann ich eigentlich keine, wobei mir persönlich Sage und Rayna noch am besten gefallen haben.
Die Spannung, die ich zu Beginn des Buches erlebt habe wird, wie schon erwähnt, hin und wieder erneut erreicht und wenn dies der Fall ist, dann kann der
Roman fesseln. Humor gibt es, wenn auch recht niedrig dosiert, natürlich auch und die Art des Humors gefällt mir ebenfalls. Romantik und Liebe… hmmmmm…
tja wie soll ichs sagen…. grundsätzlich vorhanden aber nicht so, wie ich mir das vorgestellt und erhofft hatte. Es ist alles ein wenig kühl und mit zu
wenig Gefühl. Natürlich müssen Gefühle nicht immer voller Schmetterlinge sein, aber sie sollten sich in irgend einer Weise aufbauen… das habe ich hier
vermisst.

Das Ende war für mich überraschend und eine wirklich tolle Idee. Erneut hätte ich mir das ganze noch ein wenig ausgeschmückter gewünscht. Grundsätzlich ist
der Roman abgeschlossen, hat aber trotzdem einen Cliffhanger, der den Leser natürlich Vermutungen anstellen lässt…

Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

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