Oksa Pollock – Der Treubrüchige von Anne Plichota

4 Monate ist es her, dass Marie, Oksas Mutter, von Orthon und seinen Treubrüchigen entführt wurde. Zwar wissen die Rette-sich-wer-kann, wo sich Marie aufhält, doch eine Befreiung ist nicht so leicht zu erwirken. Aber auch andere Dinge beschäftigen die Gruppe. Die Welt, wie sie sie kennen, scheint vor dem Ende zu stehen. Flüsse treten über die Ufer, es gibt vermehrt Unwetter, Vulkane brechen aus, Tsunamis verwüsten die Erde. Eines steht fest, Oksa muss nach Edefia und ihren Platz als Huldvolle einnehmen, um sowohl die Erde, als auch Edefia zu retten, denn so wie die Erde momentan ihrem Ende entgegen steuert, ist auch das Ende Edefias nicht weit.

Oksa jedoch ist unsicher. Sie ist erst 14 Jahre alt, wie soll sie diese Verantwortung tragen? Mut wird ihr durch ihre Freunde und ihre Großmutter Dragomira, die alte Huldvolle, zugesprochen. Doch auch andere Dinge beschäftigen Oksa. Sie hat sich in Tugdual verliebt, doch erwidert er ihre Gefühle oder spielt er nur mit ihr, weil sie so mächtig ist? Auch Gus, ihr bester Freund, entfremdet sich ihr immer mehr, da er einfach nicht mit ansehen kann, wie Oksas Gefühle für Tugdual immer weiter zu Tage treten. Nach einem letzten großen Unwetter ist es so weit: Oksa und die Rette-sich-wer-kann müssen sich auf die Reise begeben, denn der Weltuntergang ist nah. Sie flüchten aus London nach Wales und treffen dort mit den übrigen der Gruppe zusammen. Doch niemand ist bereit, ohne Marie die Reise nach Edefia anzutreten, sodass die Gruppe eine Rettungsaktion in Angriff nimmt – doch sie werden von Orthon und seinen Treubrüchigen erwartet. Es wird ihnen jedoch klar, dass nicht eine Gruppe allein nach Edefia zurückkehren kann – sie müssen zusammen arbeiten, ob sie wollen oder nicht.

Gemeinsam machen sich Freunde und Feinde auf den Weg zur Wüste Gobi, wo sich das Tor zu Edefia öffnen soll. Unversehens jedoch wird Gus krank – die Nachwirkung eines Angriffes, den er während Oksas letztem Abenteuer standgehalten hat. Im Wahn beißt er Oksa, sodass er auch sie infiziert. Beide schweben in Lebensgefahr. Zwar können sie vorübergehend stabilisiert werden, doch Rettung gibt es nur in Edefia und der Preis ist sehr hoch. Viele Gefahren muss die Gruppe überstehe, ehe sie sich dem Tor nach Edefia nähern, doch bleibt die bange Frage – werden alle nach Edefia gelangen oder nur die Nachfahren der Flüchtlinge aus Edefia? Denn sowohl Freund, wie auch Feind haben in ihren Reihen normale Menschen – Ehefrauen, Ehemänner, Kinder. Müssen diese zurückgelassen werden und was erwartet sie auf der anderen Seite, auf Edefia, dem Land, über das Ocious bereits seit 57 Jahren gnadenlos herrscht?

Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

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