Blogtour Rynestig – Veilchenherbst von Margarethe Alb

Schön das Ihr heute zu meinem Beitrag zur Blogtour gefunden habt.

Die letzten drei tage haben euch Silence, Yvonne und Mona begleitet. Heute darf ich euch in die Welt der Kräuter und Heilmethoden einführen. Morgen geht es dann bei Nadja mit einem Rückblick auf Band 1 und einer Vorschau auf band 3 weiter.

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Kräuter und Heilmethoden

Ich stelle euch heute ein paar Heilkräuter vor und für was Ihr Sie gut verwenden könnt.

Anis (Pimpinella anisum)

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Anis ist eine sehr alte Heil- und Gewürzpflanze. Der Anis stammt ursprünglich aus Asien und den südöstlichen Mittelmeerländern. In unseren Breiten ist er nur in Gärten oder im landwirtschaftlichen Anbau zu finden. Wilde Pflanzen sind sehr selten. Er wirkt sehr gut gegen Husten.

Beifuß (Artemisia vulgaris)

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Der Beifuß wächst an vielen Wegrändern und Geröllplätzen und wird meistens gar nicht als wertvolle Heilpflanze wahrgenommen, obwohl er sich bis zu 2 m emporreckt. Seine dunkle Blattfarbe und unauffälligen Blüten führen zu dieser allgmeinen Ignoranz.

In früheren Jahrhunderten galt der Beifuß als Mutter aller Kräuter. Er wurde gegen zahlreiche Frauenbeschwerden und Verdauungsprobleme eingesetzt und sollte außerdem auf magische Weise stärken und schützen.

Brennnessel (Urtica dioica)

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Die scharfe Brennnessel kennt wohl fast jeder, und es gibt kaum einen Menschen, der nicht früher oder später die Bekanntschaft mit ihren brennenden Eigenschaften macht.

Daher wird sie auch gerne gemieden, obwohl sie als wichtige Heilpflanze eigentlich einen Ehrenplatz in jedem Garten haben sollte.

Brennnessel hilft gegen vieles z.B. blutreinigend, blutbildend, blutstillend, Stoffwechselfördernd, Harnwegserkrankungen, Rheumatismus, und Gicht.

Holunder (Sambucus nigra)

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Der Holunderbusch wächst besonders gerne in der Nähe von Behausungen, daher ist es meistens recht einfach, ihn zu finden. Von Mai bis Ende Juni entfaltet er seine weissen Blüten-Dolden, die weithin duften.

Als Tee werden seine Blüten gerne für Schwitzkuren bei Fieber und Erkältung eingesetzt.

Die schwarzen Holunderbeeren sind sehr Vitamin C haltig und können als Saft, Mus oder Marmelade eingenommen werden.

Im Volksglauben hausen die guten Hausgeister in Holunder-Bäumen, daher überlegt sich der abergläubische Landbewohner ganz genau, ob er einen Holunder fällen soll oder nicht.

Mädesüss

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Das Mädesüss hat viele Namen, was zeigt, dass es von vielen Menschen von alters her sehr geschätzt wurde. Man nennt es Geißbart, Spierstaude oder Wiesenkönigin und das sind noch lange nicht alle Namen.

Bei Erkältungen oder gar Grippe wird man seine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung schätzen lernen, gehört es doch zu den wenigen Schmerzmitteln, die die Natur uns bietet.

Schöllkraut

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Das Schöllkraut liebt die Nähe von Häusern und wächst gerne unauffällig an Mauern. Dort wird es von den meisten für Unkraut gehalten.

Nur sein gelber Saft macht es zu einer besonderen Erscheinung; der kommt aber nur beim Abbrechen der Stengel zum Vorschein.

Schon von alters her ist es eine beliebte starke Heilpflanze für Leber und Galle.

Als Verwandter des Schlafmohns haben die Alkaloide des Schöllkrauts auch beruhigende und krampflösende Wirkung.

Veilchen

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Wie kleine violette Äuglein blinzeln die Veilchen im Frühling aus dem Gras.

In der Antike war das Veilchen sogar eine heilige Blume. Es war dem Gott Pan geweiht und zu Ehren des Saturn wurden Veilchenkränze auf dem Kopf getragen.

Schon Hippokrates setzte das Veilchen für allerlei Beschwerden eingesetzt, unter anderem gegen Sehstörungen, Kopfschmerzen und Melancholie.

In der heutigen Naturheilkunde wird das Veilchen vorwiegend bei Beschwerden der Atemwege, z.B. Husten und Bronchitis eingesetzt.

 

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